Langbahn 2010

Positiver Saisonrückblick

Brokstedter Krissi Drossmann beendet Langbahn-Serie zufrieden

von Michael Schubert

Brokstedt. Das Fazit seiner ersten Saison auf der Langbahn fällt bei Motorspotler Kristian Drossmann durchaus positiv aus. Eigentlich sollte das Jahr 2010 lediglich dem Training und der Eingewöhnung auf dem neuen sportlichen Betätigungsfeld dienen. Durch seine guten Leistungen hat der Nachwuchsfahrer des MSC Brokstedt e.V. im ADAC allerdings wesentlich mehr erreicht als er eigentlich zu träumen wagte. „Ich war selbst überrascht wie schnell die sportliche Entwicklung in diesem Jahr ging“. Für den 21jährigen überwiegen somit in der zurückliegenden Saison ganz klar die positiven Erlebnisse. Angefangen mit dem Sieg auf seiner Hausbahn, dem Holsteinring in Brokstedt am 11. Juli, oder der Teilnahme am Finale der Deutschen Langbahn-Einzelmeisterschaft auf dem Eichenring in Scheeßel, sowie einer überzeugenden Leistung beim Rennen in Werlte – Drossmann zeigte sich stets engagiert und lernfähig. Besonders der Start beim Langbahn-Rennen in Wainsfleet (England) bleibt dem gelernten Zimmermann als echter Höhepunkt der Saison im Gedächtnis. „Hier durfte ich zum ersten Mal internationale Erfahrungen sammeln“, so Drossmann, der zum Ende der Saison dann allerdings doch noch einen rabenschwarzen Tag erwischte. Im Rahmenprogramm der Deutschen Seitenwagen-Meisterschaft in Lüdinghausen musste der Schleswig-Holsteiner einem kapitalen technischen Schaden bereits im ersten Lauf Tribut zollen und konnte in den nachfolgenden Läufen nicht mehr an das Startband rollen. „Dieses Rennen sollte eigentlich mein letzter Auftritt auf der Langbahn in diesem Jahr werden – schade das die Technik nicht mitgespielt hat“. Somit bleibt Drossmann nur noch der Start beim Speedway-Rennen in Dohren am 16. Oktober, um die eigene Erfolgsquote noch einmal zu verbessern. Seine eigene sportliche Zukunft sieht Drossmann trotz der eigenen Vielseitigkeit indes klar auf der Langbahn. „Hier bietet sich mir eine echte Perspektive. Für das kommende Jahr bin ich voll motiviert.“ Werbung in eigener Sache hat Drossmann in diesem Jahr reichlich gemacht und die Bahnsportszene in Deutschland darf bei der Fülle von gesetzten Ausrufezeichen zukünftig sicherlich noch einiges vom Brokstedter Nachwuchstalent erwarten.

 

Panne verhinderte Rennteilname in Dänemark

Brokstedter Drossmann erlebte unfreiwillig durchwachsenes Wochenende

von Michael Schubert

 

Brokstedt. Höhere Gewalt durchkreuzten die Pläne von Kristian Drossmann am zurückliegenden Wochenende. Zunächst startete der Nachwuchsfahrer des MSC Brokstedt am Sonnabend beim Grasbahnrennen in Klein Krotzenburg im Teilnehmerfeld der 500ccm nationalen Solisten. Hier zeigte sich der 21jährige einmal mehr von seiner starken Seite und belegte hinter Nadine Frenk und Adam Filmer den dritten Platz. „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Platzierung. Wir haben viel an der Technik gefeilt und die richtige Mischung gefunden.“ Für Drossmann war das Rennen beim MSC Klein Krotzenburg einmal mehr eine wichtige Erfahrung und zeigte wiederum die Vielseitigkeit des Stahlschuhartisten aus Schleswig-Holstein. Nach dem Rennen stand ein „langer Ritt“ für den gelernten Zimmermann und sein Team auf dem Plan, war für letzten Sonntag doch die Teilnahme am „N.O. Jensen Grasbahnrennen“ im Dänischen Gandrup vorgesehen. „Ich habe extra die lange Anreise mit allen Strapazen eingeplant, weil ich gern in einem internationalem Teilnehmerfeld gefahren wäre“, so Drossmann, der nach seinem Auftritt in Wainfleet (England) gern mehr Erfahrungen außerhalb Deutschland gesammelt hätte. Eine Panne seines Transporters auf der A 7 in der Nähe von Hannover sollten diese Pläne dann allerdings unerwartet durchkreuzen. „Wir mussten lange auf den ADAC warten und hätten die restliche Wegstrecke nicht mehr im zeitlichen Rahmen geschafft“. So wurde die Teilnahme im nördlichen Nachbarland noch in der Nacht abgesagt um stattdessen die Heimreise anzutreten. Nach dem unerwarteten freien Sonntag gilt es nun akribisch die Vorbereitungen auf das nächste Rennen anzugehen. Auf seiner Hausstrecke, dem Holsteinring in Brokstedt, will der Wattenbeker am 12. September beim Finale der Deutschen Speedway-Einzelmeisterschaft starten. „Die Qualifikation ist schon eine echte Herausforderung. Ich hoffe aber das ich im Hauptfeld starten werde.“

 

 

Sprung aufs internationale Parkett

Kristian Droßmann startet beim Langbahnrennen in England

Von Michael Schubert

 

Brokstedt. Die Karriere von Kristian Droßmann nimmt weiter Fahrt auf. Die guten Auftritte der letzten Wochen bescherten dem 21jährigen Nachwuchsfahrer des MSC Brokstedt e.V. im ADAC nun ein ganz besonderes Angebot. Als sich John Hartley bei Droßmann meldete und ihn zum traditionsreichen Grasbahnrennen „The Lincolnshire Poacher“ auf die 1000-Meter-Bahn in sein Heimatland nach Wainfleet einlud, glaubte der Schleswig-Holsteiner zunächst an einen Scherz. Hartley jedoch bekräftigte sein Angebot und begründete den Beschluss der Veranstalter vom Motorcycle Club Wainfleed Droßmann in das Fahrerfeld mit einzubeziehen, durch eben die zuletzt gezeigten ansprechenden Leistungen. In Rastede seien die Motorsportfreunde von der Insel auf ihn aufmerksam geworden und hätten den Wunsch geäußert Droßmann einmal auf internationalem Parkett starten lassen zu wollen. Hartley agiert nach dem Ende der eigenen aktiven Karriere als Bindeglied zwischen einigen britischen Bahnsportveranstaltern und den aktiven Fahrern aus Deutschland. Schnell war also der Kontakt ins Hause Droßmann geknüpft und eben so schnell wurde sich über eine Teilnahme des mit namhaften Startern bestückten Rennens geeinigt. Auf Englands Langbahn Nummer Eins konnte als einziger Deutscher bisher nur Robert Barth in den Jahren 2005 und 2006 gewinnen. Zu den bekanntesten Siegern auf diesem schnellen Kurs gehören unter anderem Kelvin Tatum und Trevor Banks. Für Kristian Droßmann ist der Start in England sicherlich eine ganz große Erfahrung, die einen weiteren Schritt in seiner noch jungen Karriere bedeutet. Zwar stellt Droßmann die Erwartungen für sein England-Gastspiel am 29. August nicht unbedingt sehr hoch aus, doch könnte diese Rennteilnahme einen weiteren Schub in der sportlichen Entwicklung des gelernten Zimmermanns nach sich ziehen.

Der nächste große nationale Auftritt des „Nachwuchs-Wikingers“ soll dann am 12. September auf seiner Hausbahn, dem Holsteinring in Brokstedt stattfinden, hat Droßmann doch für die Qualifikation zum Finale der Deutschen-Speedway-Einzelmeisterschaft gemeldet. Hier rechnet sich das Nachwuchstalent aus dem hohen Norden einiges aus, weiß jedoch um die Stärke der Konkurrenz und will mit höchster Konzentration vorgehen.

 

 

Formkurve zeigt weiter nach oben

Brokstedter Kristian Droßmann setzt erneut Akzente 

von Michael Schubert

 

Brokstedt. Die Formkurve des Brokstedter Kristian Droßmann geht weiter steil nach oben. Der Nachwuchsbahnsportler des MSC zeigte im Rahmenprogramm des WM-Qualifikationslaufs auf der Sandbahn in Werlte erneut eine ganz starke Leistung und sicherte sich verdient den ersten Platz in der B-Lizenz Soloklasse. Mit drei Laufsiegen zog der 21jährige vorzeitig in das Finale ein und stellte einmal mehr unter Beweis, dass er sowohl auf der Speedway- als auch auf der Langbahn zu den ganz großen Talenten der Bahnsportszene in Deutschland zählt. „Die Bahn in Werlte war bestens präpariert und ich bin eigentlich auf allen Startpositionen gut klar gekommen.“ Tips gab es für Droßmann in Werlte dabei von seinen Vereinskollegen Stephan Katt und Matthias Kröger, die als Zuschauer zum Rennen gekommen waren. Mit einem Motor, der von Matten Kröger getunt wurde, wies Droßmann die Konkurrenz in den Vorläufen in die Schranken. Im Finale ging der Schleswig-Holsteiner dann kein großes Risiko ein, fuhr taktisch klug und belegte den dritten Platz. Dieser reichte letztlich zum Gesamtsieg. Mit 18 Punkten ließ er Keijo Bünning (17 Punkte) und die Siegerin im Finale, Nadine Frenk (16 Punkte) hinter sich. Einen weiteren Achtungserfolg konnte Droßmann in Werlte zusätzlich im „DEKA-Handicapfinale“ erzielen. Hinter den beiden Briten Richard Hall und Paul Cooper belegte der gelernte Zimmermann den dritten Rang noch vor dem erfahrenem Stahlschuhartisten Daniel Rath aus Mecklenburg-Vorpommern. „Wenn die Entwicklung von Kristian so weitergeht, wird er das Bundesliga-Team des MSC Brokstedt sicherlich in Zukunft hervorragend unterstützen können“, so Karl-Heinz Spur. Der Rennleiter der „Wikinger“ zeigte sich nach dem Auftritt Droßmanns in Werlte einmal mehr begeistert von dem Talent in Diensten des MSC Brokstedt. Am kommenden Wochenende startet Droßmann gleich auf zwei Veranstaltungen. Am Sonnabend geht es nach Osnabrück ehe dann am Sonntag die Teilnahme auf der Grasbahn in Rastede auf dem Programm steht.

 

 

 

von Michael Schubert

 

 

 

Brokstedt. Der Speedway-Bundesligist MSC Brokstedt baut auf den eigenen Nachwuchs. „Wir wollen versuchen einen sportlich erfolgreichen Unterbau für unser Bundesliga-Team zu schaffen“, so Club-Vorsitzender Wolfgang Wrage. Zu den großen Hoffnungen im Verein zählt dabei ganz sicher Kristian Droßmann. Der 21jährige Bahnsportler aus Wattenbek bei Bordesholm konnte jüngst beim Heimrennen des MSC gegen den MC „Nordstern“ Stralsund im Rahmenprogramm ein Ausrufezeichen vor heimischem Publikum setzten, als er im Rennen der A- und B-Lizenz den ersten Platz belegte. Dafür gab es nicht nur von Rennleiter Karl-Heinz Spur während der Siegerehrung aufmunternde Worte, der den Auftritt des Nachwuchstalents lobte und ihn aufforderte den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. „Kristian zählt ganz klar zu den Fahrern in Deutschland, die zukünftig Akzente setzen können“. Für Spur steht außer Frage, dass der MSC Brokstedt auch zukünftig viel Wert auf die Unterstützung der jungen Clubfahrer legen wird. Droßmann passt dazu perfekt in das Konzept der „Wikinger“. Nach nahezu einjähriger Bahnsportpause ist der gelernte Zimmermann nun wieder voll bei der Sache und kann in dieser Saison bereits auf einige sehenswerte Erfolge verweisen. Bei seinem letzten Einsatz beim Langbahnrennen in Hechthausen überzeugte er die Experten, als er im Waldstadion vor mehr als 1000 Bahnsportfans hinter Jens Buchberger und vor Keijo Bünning auf dem zweiten Platz in der Endabrechnung landete und dabei 17 Punkte einfahren konnte. Die gezeigte Leistung beim traditionellen Rennen der Motorradfreunde Niederelbe deutet auf die Vielseitigkeit Droßmanns hin, der einmal mehr durch seine konzentrierte Fahrweise überzeugen konnte und durch sein wahres Kämpferherz auffiel. „Wenn seine Entwicklung in dieser Art weiter geht, gehört Kristian sicherlich zu den Fahrern, die den Bahnsport in Deutschland zukünftig nachhaltig beeinflussen können.“ Beim MSC Brokstedt geben sich die Verantwortlichen nach den letzten Rennergebnissen Droßmanns optimistisch, mit ihm eine feste Größe in der Zukunftsplanung in den eigenen Reihen zu wissen.